Spieleentwicklung am Wochenende: Unity Workshop

Bilgin Sahin Allgemein 1 Comment

Am vergangenen Wochenende fand bei Birds and Trees ein Unity Workshop statt, den ich (Bilgin Sahin) geleitet habe.

Am Sonnabendvormittag trafen die Teilnehmer pünktlich ein und von Anfang an herrschte eine lockere und herzliche Atmosphäre. Nachdem wir uns alle kurz vorgestellt und kennengelernt hatten, habe ich mir einen knappen Überblick über den Wissensstand der Teilnehmer eingeholt. Grundsätzlich waren keine weiteren Vorkenntnisse notwendig. Alle Teilnehmer hatten eine grundsätzliche Vorstellung vom Programmieren. Es konnte also losgehen.

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Um sich generell in Unity zurechtzufinden wurden grundlegende Konzepte von Unity vorgestellt und erläutert. Im Anschluss ging es in die Vollen und wir haben zusammen ein kleines, überschaubares 2D Spiel entwickelt. Alle Teilnehmer haben das Spiel von Anfang bis Ende selbst entwickeln können.

Der schnelle Erfolg beim Entwickeln mit Unity trug dazu bei, dass sich die Teilnehmer sehr schnell mit den Fachbegriffen und den Konzepten der Engine vertraut machen konnten.

Obwohl viele Themen besprochen wurden, sollte der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Es war mir wichtig den Teilnehmern zu zeigen, wie einfach es ist, ein Spiel zu entwickeln und was für tolle Dinge man mit Unity machen kann. Selbstverständlich haben wir einen kurzen Abstecher ins Reich der 3D-Entwicklung gemacht – Landschaften erstellen, Bäumen, Felsen und Gegenstände platzieren. Zum Schluss konnte sich jeder Teilnehmer einmal die Oculus Rift V2 aufsetzen – wenn er wollte, denn dieses wunderbare Gerät ist nicht jedermanns Sache und so mancher erwähnte das flaue Gefühl in der Magengegend.

Vom leeren Projekt zum fertigen Spiel! Die Begeisterung der Teilnehmer für ihre eigene App war sehr schön anzusehen. bis zum nächsten Mal!

Anreiz und Motivation

Marc Kamps Allgemein Leave a Comment

In meinem Leben habe ich schon viele Bücher gelesen und Wirtschaft studiert. Das Streben nach Erfolg war lange Zeit das wichtigste Ziel.

Ich bin Vater, habe eine Tochter und einen Sohn. Mein Sohn ist eineinhalb Jahre alt und wir haben ihn am 26. April 2014 wiederbeleben müssen. Mein Sohn wäre an diesem Tag fast erstickt. Er hat Mukoviszidose, eine vererbbare Stoffwechselerkrankung. Heute geht es ihm meist gut. Auch Dank eines den Umständen entsprechenden optimalen Start ins Leben. Die Krankheit hat unsere ganze Familie jedoch fest im Griff. Der Tag wird bestimmt durch Therapiepläne, Freunde und Verwandte werden nur empfangen, wenn sie gesund sind. Unsere Tochter wird dabei spielerisch integriert, steckt aber auch oft zurück. Sie akzeptiert es mit großer Liebe zu ihrem kleinen Bruder und ich bewundere sie dafür. Sie ist fünfeinhalb Jahre alt.

Mit der Diagnose der Erkrankung meines Sohnes kam der Drang, etwas in der Gesellschaft bewegen zu wollen. Beschäftigt man sich mit Krankheiten oder anderen Problemen, wird einem erst bewusst, wie viele Betroffene es gibt, aber auch wie viele Menschen unermüdlich an Möglichkeiten arbeiten, anderen zu helfen, zu forschen und Aufklärung zu betreiben. Zuarbeit und Spenden unterstützen dabei und formen aus Chancen nachhaltige Erfolge. Ich selbst möchte darauf aufmerksam machen, zum Denken und Handeln anregen. Mit diesem Antrieb habe ich, gemeinsam mit Sebastian Lenk, Birds and Trees gegründet. Das Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet soziale und, oder ökologische Probleme durch neuartige und unternehmerische Ansätze zu lösen.

Die Gründer von Birds and Trees haben dasselbe Ziel und leben gemeinsam diese Philosophie. Dank ihrer Mithilfe konnte Birds and Trees bereits erste Projekte mit vollem Erfolg durchführen. Es ist ein gutes Gefühl an Problemstellungen heranzutreten und durch unsere Arbeit anderen Menschen zu helfen. Diesen Fokus finde ich wichtig. Ich blicke gespannt in die Zukunft und freue mich darauf, neue Gründer kennenlernen zu dürfen, um mit Ihnen die globalen Herausforderungen zu meistern. Für meinen Sohn und für andere!

First Moments at Birds and Trees

Marta Anna Podolska Allgemein Leave a Comment

Ring-ring. Ring-ring.

Oh god. Quick, get up, brush your teeth, put on some nice formal clothes, pack stuff into a nice formal bag, eat breakfast, put on nice formal make-up, run to the S-bahn station, hurry, hurry, hurry.

Questions in my head. How will it be? Will they like me there? Do I look good? Will I make a fool of myself? Will I be late? No, I can’t be late today! Not today.

Sounds familiar, doesn’t it? First day in new work is never easy. And so neither was mine. But peculiarly enough, not because of the outside factors, but because of myself and the stress I have generated… unnecessarily, as it turned out later. I was so stressed and so formal looking… that it made me feel stupid for being so correct.

Think about a company that lets you be yourself. No, but really. No formal clothes, no strict hours of work, no forced productivity, no hierarchy. You just go there, dressed the way you like, anytime you want, say “Hi there!” and take your place. A small chit-chat, some funny stories that happened over the weekend, plans for a next gaming party. Ah, wait. Maybe you think they are my colleagues. Not only, they are my bosses. And friends.

Time to prepare some coffee. And then you let your creative energy flow right into the screen. Some concept sketches, color schemes, trying out different poses, letting my fantasy go beyond the limits, designing pixel icons, then cleaning-up and making some screen and interface mocks. That’s right, we’re working on a new app and I’m the company’s Graphic Designer – I do literally everything that has something to do with drawing. I got a M.Sc in Architecture and City Planning (Gdansk /Danzig, Poland), but drawing has always been my greatest passion. And as some of you probably know, there’s no way of lying to yourself once you identify your true vocation – the inner talent will try to sprout with every smallest opportunity, making you draw on school tables and restaurant’s napkins. But, as they say, what makes you weird as a kid will make you great in the future – so here I am, being myself, doing what I love.

I was lucky. I moved from Poland to Hamburg in January 2014 and haven’t found a job until November. Maybe partly because I wasn’t quite ready for such a big step. I have already been living in different countries but building your life from the beginning, learning the language over again (I have studied German for 3 years in highschool), trying to fit in.. and yes, looking for a job, weren’t easy. And then I found Birds and Trees’ offer.

Everybody keeps telling me that I found exactly what is the most difficult thing to find when it comes to work: doing what you love in a great friendly atmosphere, and getting paid for it. We are all a little geek. We all do what we love. We are all passionate about our hobbies and make our living converting our game-based-excitement into high quality products that we all make with joy. And among that we are normal people, and most of all – friends.

On that day I wasn’t late for work. My bosses were ;) .